Feederkörbe: Unterschiede – wann nutze ich welchen!

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Den Futterkörben oder auch Feederkörben, kommt bei dieser Art des Angelns eine Hauptaufgabe zu. Durch die Körbe können wir bestimmen, wie viel Futter an welchen Platz gelangen soll. Doch wann nutze ich welchen Futterkorb?

Hier nun eine kleine Auswahl! Generell gilt je größer der Korb, desto schneller ist viel Futter auf dem ausgewählten Platz. Die am häufigsten genutzten Körbe sind die „Gitterkörbe“. Zu beiden Seiten offen, können aus Kunststoff oder aus Draht sein. Hier gilt, je größer die Maschen desto schneller löst sich das Futter.

Für weite Würfe eignen sich die sogenannten „Speedkörbe“. Durch das Gewicht am Ende lassen sich diese Körbe weiter und auch genauer auswerfen. Bei Gewässern mit Strömung sind diese Körbe nur bedingt zu empfehlen, da ihnen die Haftung am Grund fehlt. 

„Schlittenkörbe“ hingegen eignen sich hervorragend für den Einsatz in strömungsreichen Gewässern. Das Gewicht ist in Form einer Platte an einer Seite des Korbes angebracht, was dazu führt das der Korb immer auf dieser Seite landet und ihm Strömung nur bedingt etwas anhaben kann. (SO) 

Jahreshauptversammlung 2022

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Liebe Vereinsmitglieder,

vielen Dank, dass es so viele von euch (85 an der Zahl) zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung geschafft haben. Es tat gut euch mal wieder persönlich willkommen zu heißen und mit euch über wichtige Themen, den Verein betreffend, zu sprechen.

Ebenfalls möchte ich mich für das entgegengebrachte Vertrauen bei der Vorstandswahl bedanken. Mit einem nun 28-köpfigen Vorstandsteam sind wir nun in fast allen Bereichen gut für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben aufgestellt. Lediglich im Bereich des Vergnügungswartes sehen wir momentan noch Handlungsbedarf. Wir würden uns freuen, wenn sich nachträglich noch jemand von euch bereit erklärt unseren „frisch gewählten“ Vorstandskollegen Alexander Jung zu unterstützen. Meldet euch gern bei uns.

Insgesamt wurden 84 Jubilare zu einer Ehrung eingeladen. 31 Vereinsmitglieder haben zuvor aus persönlichen oder krankheitsbedingten Gründen die Teilnahme abgesagt. 24 der übriggebliebenen 53 Jubilare haben leider unentschuldigt gefehlt sodass wir schlussendlich „nur“ 29 Vereinsmitglieder für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft ehren konnten. Die Ehrungsurkunden für die, die nicht teilgenommen haben können nach Absprache im Geschäftszimmer empfangen werden. Wir werden diese noch bis Ende 2022 bereitstellen.

Ich wünsche allen für das Angeljahr 2022 viel Petri Heil und alles Gute.

Liebe Grüße
Alex Tschirlich
1. Vorsitzender

Bericht der Gewässerwarte

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Petri Heil liebe Freunde der Angelfischerei,
wir Gewässerwarte wollen Euch heute einen Einblick in unsere Besatzstrategie gewähren und Euch teilhaben lassen an unseren vorausgegangenen Überlegungen. Nach reichlicher Abwägung und lebhafter Diskussion haben wir folgende Fischarten und Größen angefragt:

– Moderlieschen – 7000 Stück
– Gründlinge – 500 Stück
– Brassen 20 / 30 – 250 Kg
– Brassen 1 – 3 Kg – 250 Kg
– Karpfen 28 / 32 cm 300 Kg
– Hechte 4 / 6 cm – 4000 Stück

Das sind die Fische, die wir in unseren Teichen, vor allem Teich – 1, 3, und 7 einbringen wollen. Wir versuchen „kormoransichere” Futterfische in unsere Teiche zu bekommen. Der Besatz mit Rotaugen und Rotfedern wird zunächst ausgesetzt, da diese Fische meist erst im Herbst ins Wasser kommen und die Hauptnahrung der schwarzen Vögel darstellen. Wir wollen hier einfach kein teures Vogelfutter besetzen. Außerdem erhoffen wir uns, dass die Vögel weiterfliegen, wenn keine „mundegerechte“ Nahrung verfügbar ist.
Das ist natürlich ein frommer Wunsch, aber wir können hier leider nur gegensteuern. Wenn es die großen Brassen bis ins nächste Frühjahr schaffen und ablaichen, ist der Plan aufgegangen. Der Besatz mit Kleinfischen ist ebenso der gleichen Problematik geschuldet, dass alle 200 – 300 Gramm – Fische begehrte Beute sind. So können sich unsere Räuber über den Winter retten bis eine neue Population kleiner Karpfen und Brassen in unseren Gewässern tummelt. Die Moderlischen und Gründlinge sind für den Kormoran keine wirkliche Beute, zu viel Energieeinsatz bei zu wenig Ertrag. Zudem setzen wir noch 75 Kg Bachforellen ( Blll – 30 – 35 cm ) in die Wehre und 125 Kg in die Werra, damit unsere Anglerschaft auch in 2022 wieder Spaß an einer erfolgreichen Fischwaid haben kann. Die 4000 Stück kleiner Hechte sind für den Werratalsee reserviert, da im letzten Jahr eine Elektrofischung gezeigt hat, dass wir keine Junghechte im Werratalsee haben. Der Etat, der uns zur Verfügung steht ist somit noch nicht ausgeschöpft, denn wir benötigen noch eine nicht unerhebliche Summe für den Genossenschaftsbesatz in der Werra. Hier reden wir primär über Aalbesatz. 

Die Gewässerwarte des ASV Eschwege wünschen allen Mitgliedern Petri Heil und bleibt gesund.

Hegeplan für den Werratalsee

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Wie ich bereits im Oktober vergangenen Jahres in einem unserer Newsletter berichtet, hat der Verband Hessischer Fischer für uns eine Elektrobefischung am Werratalsee durchgeführt um Rückschlüsse auf den Fischbestand am Werratalsee zu ziehen und die Erkenntnisse in einem Hegeplan einzuarbeiten.

Der neue Verbandsgewässerwart, Michael Schnell, der für uns Nordhessen zuständig ist hat für uns das Grundkonstrukt eines Hegeplans bereits aufgestellt. Nun gilt es diesen weiter „mit Leben zu füllen“ und Daten, wie Fangstatistiken der letzten Jahre, getätigten Besatz, Messdaten uvm. Einzutragen und die zukünftigen Entwicklungsmaßnahmen für den Werratalsee mit dem Verband auszuarbeiten. Unser Ziel muss es sein Probleme zu erkennen und diese durch geeignete Strategien und Gewässerverbesserungen zu beseitigen.

Federführend wird die Erstellung des Hegeplans unser Gewässerwart Johannes Nölker begleiten. Er wird eng mit seinen Gewässerwartskollegen und dem Verbandsgewässerwart-Nord Michael Schnell zusammenarbeiten. 

Sollte es einen neuen Sachstand zum Hegeplan geben werden wir euch auf dem Laufenden halten. (AT)

Die Pflege von Stationärrollen

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Das Frühjahr steht vor der Tür und und eine Wartung des Angelgeräts vor dem ersten Einsatz ist immer ratsam. Gerade die Angelrolle ist ein hoch beanspruchtes Teil. Lässt man ihr ab und an etwas Pflege angedeihen, dann zahlt ich das am Wasser aus. Das wohl am stärksten beanspruchte Teil der Stationärrolle ist neben dem Getriebe das Schnurlaufröllchen. Dieses Bauteil unterliegt Konstruktionsbedingt einer sehr hohen Belastung. Oft ist hier im Inneren ein kleine Kugellager verbaut. Seltener auch nur ein Gleitlager. Oft dringt hier Wasser ein und die Beanspruchung auf dieses kleine Lager ist besonders beim Drill erheblich. Hier empfiehlt es sich in regelmäßigen Abständen etwas Rollenöl aufzutragen. Hier gilt: Weniger ist mehr. Das Öl soll in die Zwischenräume eindingen und nicht das gesamte Bauteil fluten. Überschüßiges Öl entfernt man mit einem Tuch. Zuviel Öl zieht Staub und Dreck an. Ebenso freut sich der Knauf über einen Tropfen Öl und belohnt uns mit einer einwandfreien Funktion. Das Entfernen der Spule ist auch nicht kompliziert und ein (kleiner!) Tropfen Öl auf die vorher gesäuberte Achse freut die Rolle. 

Die Wartung des Getriebes ist etwas komplizierter und etwas handwerkliches Geschick ist von Vorteil. Bevor man überhaupt loslegt sollte man sich eine gute Unterlage besorgen, will man sich das verzweifelte Suchen nach einer heruntergefallenen Schraube ersparen. Das Getriebe erreicht man nach Demontage der Kurbel und dem Entfernen des Seitedeckels. Im Zweifelsfalle alle Schritte mit dem Handy fotografieren das kann beim Zusammenbau sehr hilfreich sein. Lieber etwas mehr Zeit nehmen! Das Getriebe bitte nur mit Rollenfett sparsam fetten. Keine Schmierstoffe mischen und am besten nur vom Hersteller zugelassene Fette und Öle verwenden. (CD)

Beginn der Forellensaison 2022

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Am 01.04.2022 ist es endlich wieder soweit! Die Forellenschonzeit endet und unser schöner Abschnitt an der Wehre (Salmonidengewässer) kann wieder beangelt werden. Der für die Angelkarten besitzenden Mitglieder freigegebene Bereich ist in 2 Teilstrecken aufgeteilt welche durch unsere Gewässerwarte besetzt werden. Der erste Abschnitt beginnt am Wehr beim Alten Bahnhof (Eschwege West) und endet mit an der Mündung in die Werra. Das zweite Teilstück ist ab dem Wehr Rohmund Unterwasser bis zum Mündungsbereich in die Werra beangelbar.
Der Angelsportverein Eschwege vergibt jährlich für die Saison (01.04 – 30.09) 6 Gastkarten von aktuell noch 3 Karten zu vergeben sind. Wer also nun Interesse hat und gerne in direkter Natur den Forellen nachstellen möchte sollte nicht zögern uns unter info@angelsportverein-eschwege.de oder Mittwochs unter 05651 3627 zu kontaktieren. Gerne können dann auch noch Fragen geklärt oder Informationen ausgetauscht werden. Allen Forellenfreunden wünschen wir schon vorab ein kräftiges Petri Heil! (KS)