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Zustand des Werratalsees – Aktuelle Messwerte

Geschrieben von Alex Tschirlich am in News

Liebe Vereinsmitglieder,
ich habe versprochen euch über den Zustand des Werratalsees weiterhin zu informieren. Diesem Versprechen möchte ich natürlich Wort halten. Nachdem ich als eingefleischter Hechtangler dem 16.4. und dem dazugehörigen Hecht-Saisonstart am Werratalsee entgegen sehnte, schaute ich mir einige Wochen im Voraus in regelmäßigen Abständen das Wasser des Sees an. Dieses Jahr war für mich ein Phänomen erkennbar, was ich so am Werratalsee noch nicht erlebt habe. Das Wasser war den gesamten April bräunlich trüb gefärbt und man hatte eine Sichttiefe von ca. 40-50 cm. In den meisten Jahren zuvor war das Wasser des Werratalsees sehr klar und man konnte problemlos in 3-4,5 m auf den Grund gucken. Es gab in der Vergangenheit mal ein Jahr, wo das Wasser recht früh wirklich trüb-grün war, aber eine bräunliche Färbung hatte ich bisher noch nicht erlebt. Was die ganze Sache noch seltsamer macht ist, dass das Wasser seit dem 6. Mai von Tag zu Tag klarer wird und die Wasserpflanzen extrem schnell gewachsen sind. In manchen Bereichen stehen diese bereits bis 50 cm unter der Oberfläche. Unsere Gewässerwarte haben natürlich in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Messpunkten die Wasserproben, speziell die Sauerstoffsättigung gemessen. Besorgniserregend ist schon jetzt, dass unterhalb von 5 Metern, an besagten Messstellen, wenig bis gar kein Sauerstoff mehr zu finden ist. Das heisst im Umkehrschluss, dass hier ein Überleben für Fische und andere Lebewesen nicht möglich ist. Mit Unterstützung von einigen Vereinskollegen sind wir den See mit einer „Live-Echolot-Technik“ abgefahren und konnten diese Messungen bestätigen, indem wir keinerlei Fischaktivität (bzw. Nur an ganz vereinzelten Stellen) „im Tiefen“ vorfinden konnten. Der gesamte Fischbestand hält sich (natürlich auch Laichzeitbedingt) im Flachwasser auf.

Ich werde euch weiterhin über den Zustand unseres Werratalsees informieren. Außerdem werdet ihr von mir die Ergebnisse der Anrainerversammlung WTS der Stadt Eschwege im nächsten Newsletter berichtet bekommen.

Euer 1. Vorsitzender
und stolzes Ehrenmitglied

Mitgliederversammlung der Werrafischereigenossenschaft am 17.4.2024 in Bad Sooden-Allendorf

Geschrieben von Alex Tschirlich am in News

Am 17.4.2024 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Werrafischereigenossenschaft in Bad Sooden-Allendorf statt. Anwesend waren ca. 20 Personen (Personen mit Eigentumsanteilen an der Werra) und der 1. Vorsitzende Manfred Westphal und die Geschäftsführerin Frau Nöding führten durch die Versammlung. Es wurde berichtet, dass die neue Gastkartenausgabevariante (Online und in Ausgabestellen über hejfish) sehr gut angenommen wird und auch die Erhöhung der Gastkartenpreise für die Werra keine „Verkaufsbremse“ darstellt. So konnte ebenfalls erfreulicherweise mitgeteilt werden, dass sich die Ausschüttung der Anteilevergütung in diesem Jahr höher sein kann (vorausgesetzt die Verkäufe gehen genauso weiter). Die Ergebnis der Kassenprüfung wurde vorgestellt und nachweislich veranschaulicht, dass es Wiederwahl keinerlei Beanstandungen in der Buchführung gibt. Vielen Dank an dieser Stelle für die vorbildliche Genossenschaftsführung.

Der Pflicht-Fischbesatz wird auch in diesem Jahr wieder durchgeführt (Aale) und auch der Besatz aus den Gastkartengewinneinnahmen wird für die letzten drei Jahre in Form von Hechten nachgeholt. (AT)

Start in die Hechtsaison 2024

Geschrieben von Alex Tschirlich am in News

Liebe Angelfreunde,
für mich persönlich ist der Start in die neue Hechtsaison immer etwas ganz besonderes, zumal wir dafür wirklich gute Gewässer haben. Der diesjährige Saisonstart gestaltete sich für mich persönlich schwierig, da ich nicht mit dem trüben Wasser im Werratalsee gerechnet hatte. Ich war es von den Jahren zuvor gewöhnt mit natürlichen Dekors auf Hecht zu fischen. Am 16.4.2024 wurden allerdings eher grelle Köderfarben benötigt. Dies hat sich allerdings in den letzten Wochen deutlich geändert. So wie in meinem Beitrag zuvor beschrieben, ist das Wasser deutlich aufgeklart und damit kam auch die Beißfreude der Klarwasserhechte am Werratalsee zurück. Unsere kleineren Vereinsteiche liefen für mich seit Saisonstart bei einigen Feierabendtouren schon sehr gut. Hier konnte man eine gute Frequenz erwarten. Dieses Jahr sind die bevorzugten Ködergrößen der Hechte, zumindest bei mir, deutlich kleiner als in den Jahren zuvor.

Petri Heil euch allen. (AT)

Forellenbesatz

Geschrieben von Alex Tschirlich am in News

Hallo liebe Vereinsmitglieder,

selbstverständlich haben wir auch in diesem Jahr für die Werra und die Wehre Forellen bei unserem langjährigen Forellenzüchter Lothar Keidel aus Ehrenberg-Wüstensachsen geordert. Bestellt und geliefert wurden 180 kg. In die Werra wurden hiervon 130 kg an unterschiedlichen Gewässerabschnitten besetzt. 50 kg sind in unser Pachtstück der Wehre besetzt worden.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Forellensaison am 1. April 2024 und Petri Heil!

Euer 1. Vorsitzender
Alex

Zimmer-/Saalvermietung

Geschrieben von Alex Tschirlich am in News

Da wir vermehrt Anfragen von Mitgliedern und Interessenten bekommen, möchte ich euch nochmal über unsere Zimmer- und Saalvermietungsmöglichkeiten informieren. Buchungen und Terminanfragen bitte ausschließlich an Sandra Zeuch unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:
Telefonisch 0170 6177829 ist sie dienstags und donnerstags zwischen 18-20 Uhr erreichbar. Anfragen per WhatsApp und E-Mail sind jederzeit möglich.

JEDER hat die Möglichkeit unseren Saal zu mieten. Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

Kosten für Vereinsmitglieder: 
100 € pro Tag
Nebenkostenpauschale: Sommer: 30€ / Winter: 35 € pro Tag
Kaution: 150 €
Endreinigung: 50 €
Nutzung Zapfhahn: 15 € pro Zapfhahn (Reinigung und Kohlensäure)

Kosten für Nicht-Vereinsmitglieder: 
150 €/Tag
Nebenkostenpauschale: Sommer: 30€ / Winter: 40 € pro Tag
Kaution: 150 €
Endreinigung: 50 €
Nutzung Zapfhahn: 15 € pro Zapfhahn (Reinigung und Kohlensäure)

Auch die Gästezimmer können von jedermann zu folgenden Konditionen gemietet werden:
Die Kosten belaufen sich pro Person und Nacht auf 20,- Euro.

Für Bettwäsche kommt einmalig 7,- Euro hinzu (wenn benötigt).

Die Endreinigung für das 1. Zimmer (plus Nebenräume) beträgt 30 €.  
Jedes weitere Schlafzimmer 5,- €

Hier nochmal alles in einer Übersicht:

https://www.angelsportverein-eschwege.de/zimmervermietung/

(AT)

Fisch des Monats – die Bachforelle

Geschrieben von Alex Tschirlich am in News

Der zu den Salmoniden zählende Raubfisch ist der Leitfisch der Forellenregion und wird auch Flussforelle, Bergforelle oder Fario genannt. Bachforellen werden je nach Nahrungsangebot 20 bis 80 Zentimeter lang und bis zu 3,5 Kilo schwer. Der Rücken ihres torpedoförmigen Körpers ist oliv-schwarzbraun und silbrig blau, bauchwärts treten rote Flecken mit hellem Rand auf, die Bauchseite ist weißgelb. Sie verfügt wie alle Salmoniden über eine Fettflosse.

Bachforellen besiedeln schnell fließende, sauerstoffreiche, kühle und klare Gewässer mit Kies- oder Sandgrund. Bei uns findet man den Salmoniden in den Bächen wie z.B. der Frieda, der Berka und der Wehre, aber auch in der Werra.

Bachforellen sind sehr standorttreue Fische, die ihren Platz nur zur Fortpflanzung verlassen und auch nach Störungen in der Regel an ihre angestammten Plätze zurückkehren. Die erwachsene Bachforelle beansprucht ein eigenes Revier. Tagsüber ist sie im Uferschatten verborgen, mit dem Kopf gegen die Strömung.

Sie ernähren sich je nach Größe und Lebensraum vor allem von Insekten und im Wasser lebenden Insektenlarven, kleinen Fischen wie der Groppe, kleineren Krebstieren sowie von Schnecken und anderen Wassertieren. Auch Kannibalismus wird bei Bachforellen oft beobachtet. Sie sind schnell schwimmende Jäger, nehmen aber in Flüssen und Bächen meist vorbeitreibende Beute auf.

Und wie fangen wir Angler des ASV Eschwege die Bachforelle?

Beim Kunstköderangeln empfiehlt sich das Verwenden von kleinen Spinnern, Blinkern auch Wobblern an der feinen Spinnrute. Diese sollten erfahrungsgemäß fluss oder bachaufwärts geworfen werden um die etwas tieferen Wasserregionen zu erreichen.

Meist diktiert das Wetter die Farbe des Kunstköders. Faustregel ist hier: Je helle die Sonneneinstrahlung desto dunkler der Köder und je dunkler das Wetter desto heller der Köder.


Beim Naturköderangeln, was an den Bächen verboten ist, verwenden wir Würmer oder Maden oder beides zusammen als Cocktail. Den Köder bieten wir an der Grundangel oder in der Nähe des Grundes mit einer leichten Pose an. Hier ist das verzögerte Fischen oder das einfache Treiben lassen der Posenmontage empfehlenswert.

Wir wünschen Euch für die kommende Forellensaison viel Petri Heil! (AL)