Das Thema dieser Seite

Seit Anfang der 50er Jahre wird die Werra von Verschiedenen Bergbauunternehmen für die Abfälle aus der Kaliproduktion als Abwasserkanal genutzt.
Der Anfang war begleitet von einem massiven Fischsterben. Die einst sehr fischreiche Werra war biologisch zum Tode verurteilt, nicht nur die Fische verendeten, sondern auch die Fischnährtiere. Durch den Einsatz der anliegenden Angelvereine konnten dann in den Folgejahren durch hohen finaziellen und ideellen Einsatz zumindest die Arten Aal und Regenbogebforelle erhalten werden. Beide Arten sind in den heimischen Gewässern nicht reproduzierent und mussten daher immer wieder durch Stützbesatz ergänzt werden. Eine Entschädigung oder Unterstützung durch die Verursacher oder der Politik fand nicht statt.
Seit der Wiedervereinigung hat sich die Situation etwas entspannt. Viele Kalibergwerke in der ehemaligen DDR wurden geschlossen, dadurch verringerte sich automatisch die Einleitung von Salzlauge in die Werra. Seit dem Jahr 2000 versucht nun K+S Kali GmbH die festgesetzte Höchsteinleitung von 2500 mg/l einzuhalten. Dieser Wert ist jedoch nicht ökologisch bedingt sondern ein politisch festgesetzter Wert. Der Härtegradwert wurde mit 90° Deutsche Härte festgesetzt. Beide Werte sind viel zu hoch um die Werra auch nur annähernd in die Lage zu versetzen der WRRL gerecht zu werden.
Auf den folgenden Seiten wollen wir die Anstrengungen der Angler und Fischer, der Werraanrainer und des Runden Tisches darlegen, die diese unternehmen, um die Einleitung in die Werra und die Versenkung in den Untergrund zu verringern.