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Königsball 2021 und Königshaus 2020 und 2021

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Liebe Vereinsmitglieder,
unser Königsball 2021 liegt gerade ganz frisch hinter uns und ich kann sagen, dass es eine tolle Veranstaltung unter „2G+ Bedingungen“ war.

Rund 60 Personen haben das tolle und üppige Buffetangebot von Dirk Wieditz aus Datterode genossen und anschließend ausgiebig gefeiert. An dieser Stelle möchte ich unseren beiden großzügigen Sponsoren Markus Krahforst (Fahrschule Pfister) und Bastian Rode (Hörgeräte Rode) für die Spenden danken.

Da wir 2020 leider keine Möglichkeit hatten unser Königshaus zu ehren haben wir dieses Jahr das Königshaus aus 2020 ebenfalls geehrt. Erster Ritter mit einem Hecht von 95 cm ist Alex Tschirlich. Henning Klinkert überholte ihn deutlich mit einem 125 cm Ausnahme-Hecht aus dem Werratalsee und krönte sich somit zum König. Herzlichen Glückwunsch.

Der 2020er König Henning Klinkert musste seine Krone bzw. die Königskette direkt wieder an Marc Klippmüller, den aktuell amtieren König 2021, übergeben. Auch Marc hat mit 120 Zentimetern einen absoluten Ausnahme-Hecht gelandet. Alex Tschirlich ist erneut 1. Ritter mit einem 112 cm langen Hecht, dicht gefolgt vom 2. Ritter Marco Grebenstein (110 cm Hecht). Henning Klinkert belegte den 3. Platz mit einem 90 cm Hecht. Marcel Bernhardt reihte sich auf Platz 4 mit einem 33 cm Barsch ein. Herzlichen Glückwunsch an das Königshaus 2021.

Petri Heil und vielen Dank für die Teilnahme.

Wertungsgrundlage:
Angelkönig wird der Angler, der innerhalb der angegebenen Fristen die meisten „Längenprozente“ für seinen prozentual größten Hecht, den er einreicht, bekommt. Für den 1. und 2. Ritter werden nur Raubfische gewertet (Hecht, Zander, Forelle & Barsch).
Die nachfolgenden Plätze werden aus den unten aufgeführten Fischen, nach Längenprozenten, gewertet. Gewertet werden Fische, die nach dem Königsball des Vorjahres und dem 31. Oktober des Wertungsjahres aus unseren Vereinsgewässern mit der Handangel gefangen werden. (AT)

Raubfischangeln des ASV Eschwege am 16.10.2021

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Am 16.10.2021 fand unser alljährliches Raubfischangeln am Teich 1 statt. Organisiert wurde das Angeln dankenswerterweise von unserem Angelwart Uli Kühn. Getroffen wurde sich an diesem wunderschönen Herbsttag um 8 Uhr morgens am Anglerheim, von wo es direkt weiter zum Teich 1 ging. Neun unserer Mitglieder waren vor Ort. Geangelt wurde ausschließlich mit totem Köderfisch. Drei Hechte konnten den Köderfischen nicht wiederstehen. Um 11 Uhr wurde die Veranstaltung für beendet erklärt.

Unser nächstes Gemeinschaftsangeln, zu dem wir dich auf diesem Wege recht herzlich einladen, findet als Nikolausangeln am 12.12.2021 statt. Wenn du teilnehmen möchtest, wäre es schön, wenn du uns hierzu kurz eine E-Mail oder WhatsApp schickst. Das erleichert uns die Planung, weil es Bratwurst und warme Getränke geben wird. (HK)

Außerordentliche Mitgliederversammlung 2021

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Aufgrund der bestehenden und sich erneut verschlimmernden Corona-Situation und den damit verbundenen Bestimmungen, waren wir gezwungen erneut besondere organisatorische Maßnahmen für die Durchführung der JHV 2021 umzusetzen.

Da eine Präsenzveranstaltung nur unter den aktuellen ,,Corona-Regeln“ durchgeführt werden konnte, welche sich zum einen auf ein entsprechendes Hygienekonzept sowie die notwendigen Abstände der Teilnehmer beziehen mussten wir die geplante Örtlichkeit vom Anglerheim in die Stadthalle Eschwege verlegen.

Dies war auch notwendig, um endlich wieder „persönlichen“ Kontakt mit den Mitgliedern haben zu können. Zwar war die vorhergegangene digitale Variante der Jahreshauptversammlung über die Plattform Zoom auch gelungen, aber persönlich zu den Mitgliedern zu sprechen und diese über Neuigkeiten zu unterrichten ist dennoch die schönere.

Das Durchführen der Versammlung in der Stadthalle hat dem Verein keine Kosten gebracht. Diese wurden durch die Stadt Eschwege in voller Summe getragen. Die Organisation, sprich das Aufbauen der Tische und Stühle sowie der Technik hat das Team des Arbeitskreises Open Flair e.V. übernommen.

Die Versammlung konnte auch endlich einmal wieder mit einem donnernden 3-fachen Petri Heil durch unseren 1. Vorsitzenden Alex Tschirlich und die 60 anwesenden Mitglieder wie gewohnt geschlossen werden. (KS)

Jugendliche werben und Prämie sichern

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Jeder Verein ist auf Nachwuchs angewiesen. Die demographische Entwicklung in unserem Land macht es zunehmend schwieriger Nachwuchs für Vereine zu gewinnen. Aus diesem Grund haben wir für das kommende Jahr ein Prämiensystem eingeführt. Jedes Mitglied, welches einen Jugendlichen für den Eintritt im Verein gewinnen kann, bekommt ein Prämie in Form eines Gutscheins für 35 Euro. Bedingung ist lediglich, dass der Jugendliche für mindestens ein Jahr im Verein bleibt. Bei dem schönsten Hobby der Welt sollte dies aber kein Problem sein 😉 Bitte sagt es weiter, denn nicht jedes Mitglied erhält unseren Newsletter.

Wenn Du interessiert bist, dann schreibe uns bitte ein E-Mail an: info@angelsportverein-eschwege.de (CD)

Der Komoran

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Kaum fallen die ersten herbstlichen Blätter, hält der Kormoran wieder Einzug an unsere heimischen Gewässer. Der schwarzgefederte Vogel kann zum Zweck der Nahrungsaufnahmen bis zu 16 Meter tief und 40 Meter weit tauchen. Zum Leidwesen der Angler ernährt er sich fast ausschließlich von Fisch und frisst bis zu 500 Gramm täglich. Meist erbeutet er während seiner Tauchgänge Fische der mittleren Größenordnung. Das Bejagen von Kleinfischen ist für den Kormoran zu energieaufwendig im Vergleich zu der Menge an Fisch, die er täglich benötigt. In den Wintermonaten sind bis zu 500 Kormorane im Werratal anzutreffen.
Der ASV Eschwege hat sich der vorhandenen Kormoranproblematik gestellt, und hat sich durch die Untere Jagdbehörde des Werra Meißner Kreises eine Ausnahmegenehmigung für Vergrämungsabschüsse des Kormorans erteilen lasen. So dürfen jährlich eine vorgegebene Anzahl des Schwimmvogels bejagt werden. Dieser Aufgabe haben sich zwei Vereinsmitglieder, die auch Jagdscheininhaber sind, angenommen. Zusätzlich wurden die Besatzmaßnahmen auf die relativ neue Situation eingestellt. Wenn möglich werden nur noch Kleinfische oder laichreife, und somit sehr teure Fische, in unsere Gewässer besetzt. Es wird erhofft, dass sich die besetzten Kleinfische an das Jagdverhalten der Kormorane gewöhnen und erlernen diesem auszuweichen.
Weiterhin wurden durch den Arbeitsdienst ausgediente Weihnachtsbäume in verschiedene Gewässer eingebracht. Dies dient der Aufzucht von Jungfischen und erschwert dem Kormoran die Jagd. Und wie gehen wir Angler am besten mit unserem heimischen Konkurrenten um? Grundsätzlich lohnt sich bei Sichtung nur das Vertreiben von größeren und jagenden Schwärmen an unseren Gewässern. Einzelne Vögel zu vertreiben macht wenig Sinn, da diese einige Meter weiterfliegen, und durch die Flucht einen noch höheren Energiebedarf entwickeln.
Generell, und trotz allen vorhandenen Schwierigkeiten mit dem Kormoran jedoch gilt: Der Vogel ist eine Kreatur, die unter Artenschutz steht und als Tier ist er mit dem Respekt zu behandeln, mit dem wir als Angler und Naturschützer allen Lebewesen entgegentreten sollten. (AL)

Elektrobefischung des Werratalsees durch den Verband Hessischer Fischer

Geschrieben von Carsten Deiters am in News

Zum Zwecke der Bestandserhebung im Werratalsee baten wir den Verband Hessischer Fischer um eine Elektrobefischung am Werratalsee. Es sollten Rückschlüsse darauf gezogen werden können welche Fischarten vertreten sind und wo es eventuell Populationsprobleme gibt.

Am 28. August 2021 besuchten uns ein dreiköpfigen Verbands-Gewässerwarteteam rund um Karl Schwebel. Karl hat für uns die Genehmigung des Regierungspräsidiums eingeholt und sich auch sonst um die Organisation gekümmert. Unsere Gewässerwarte Armin Richter und Johannes Nölker haben die Maßnahme begleitet. Insgesamt wurden rund 500 m Uferstrecke elektrobefischt. Die Sichttiefe betrug nur 40 cm. Es wurden insgesamt 69 Barsche, 4 Rotaugen, 7 Schleien, 2 Döbel, 2 Brassen und 1 Karpfen in verschiedenen Größen gefangen. Ein sehr bedenklicher Umstand war, dass trotz idealer Bedingungen kein Nachweis der Reproduktion des Hechtes nachgewiesen werden konnte. Einfach gesagt: Es wurden keine „Bruthechte“ von diesem oder letztem Jahr gefangen. Hier müssen wir uns zukünftig eine geeignete Strategie überlegen um die Hechtpopulation nachhaltig aufzubauen und zu fördern. (AT)